Aktuelle Informationen
Zuverlässige Informationen sind unbedingt nötig für das Gelingen eines Unternehmens.
Christoph Kolumbus
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Christoph Kolumbus
Liebe Patientinnen und Patienten,
soziales Engagement ist ein fester Bestandteil der Praxiskultur von medizinuptodate. Neben unseren jährlich wechselnden Geldspenden für verschiedene Hilfsorganisationen ist uns auch eine langfristige, beständige Form der Unterstützung sehr wichtig.
Deshalb möchten wir Ihnen heute ein Update zu einem Projekt geben, das uns schon länger begleitet: Bereits seit vier Jahren führen wir eine feste Kinderpatenschaft bei World Vision.
Seit 2021 begleiten wir nun schon Asamerech aus Äthiopien aus der Ferne. Sie lebt in der Gemeinde Ude Kebele im Distrikt Jeju Woreda (Bundesstaat Oromiya).
Es ist für uns als Team wertvoll zu sehen, wie sich Asamerech über die Jahre entwickelt und wie die Hilfe vor Ort konkret wirkt.
Warum ist diese langfristige Unterstützung so wichtig? Die Gemeinschaft, in der Asamerech aufwächst, ist für ihren Lebensunterhalt hauptsächlich auf Ackerbau und Viehzucht angewiesen. Die Region steht jedoch vor großen Herausforderungen. Ein gravierendes Problem ist der Mangel an verlässlichen Niederschlägen, was sich direkt negativ auf die Ernten und die Nahrungsversorgung auswirkt.
Zudem gibt es in der Region weiterhin Schwierigkeiten beim sicheren Zugang zu sauberem Trinkwasser sowie im Bereich der Grundbildung für Kinder.

Wir haben uns bewusst für eine Patenschaft bei World Vision entschieden, weil der Ansatz nachhaltig ist. Die Unterstützung kommt nicht nur Asamerech persönlich zugute. World Vision konzentriert seine Entwicklungsarbeit in diesem Gebiet darauf, die oben genannten Probleme für die gesamte Gemeinschaft zu lösen – etwa durch Projekte für bessere Wasserversorgung oder Bildung. Es ist Hilfe zur Selbsthilfe, die über Jahre wächst.
Auch dieses dauerhafte Engagement ist nur möglich, weil Sie uns als Patienten Ihr Vertrauen schenken. Dafür danken wir Ihnen herzlich.
Ihr Team von medizinuptodate
Helfen ist Herzenssache. Auch in diesem Jahr war es uns ein großes Bedürfnis, wichtige Projekte in der Region und der ganzen Welt zu unterstützen.
Vielleicht ist es Ihnen aufgefallen: Die klassischen Einnahmen aus der „Kopierkasse“ fielen im Jahr 2025 geringer aus als gewohnt. Doch das hat uns nicht davon abgehalten, unser Versprechen zu halten.
Da die Kopiergelder allein nicht ausreichten, haben wir uns entschlossen, alle Einnahmen aus folgenden Bereichen komplett in den Spendentopf zu werfen:
Die Gebühren für die Anbindung von Impfdoc an Impfpass.de.
Sämtliche Honorare für ärztliche Bescheinigungen und Gutachten.
Die neuen Aufwandsentschädigungen für die digitale Befundübermittlung außerhalb der ePA für gesetzliche Versicherte.
Wie in unserer Praxis Tradition, wurde die so gesammelte Summe anschließend durch die Praxisinhaber privat verdoppelt. Auch wenn die Gesamtsumme in diesem Jahr etwas kleiner ausfiel, sind wir stolz darauf, dass jeder Cent dort ankommt, wo er dringend gebraucht wird.
Wir haben die Spenden sorgfältig aufgeteilt, um sowohl lokale als auch internationale Not zu lindern. Hier ist eine Übersicht der unterstützten Projekte:
Lokale Jugendhilfe: Das Paulusheim leistet unverzichtbare Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe direkt in unserer Region. Mit dieser Spende unterstützen wir die Betreuung und Förderung junger Menschen, die einen schweren Start ins Leben hatten.
Medizinische Nothilfe weltweit: Wo Kriege, Krisen oder Naturkatastrophen herrschen, sind sie oft die Ersten vor Ort. Diese Spende hilft, unabhängige medizinische Versorgung in Krisengebieten zu sichern.
Gesundheit für Nepal: Der Verein Brepal engagiert sich für die medizinische Grundversorgung in ländlichen Regionen Nepals. Ein Projekt, das zeigt, wie viel gezielte Hilfe bewirken kann.
Hilfe für Wohnungslose: Besonders in der kalten Jahreszeit ist die Arbeit von Obdach e.V. hier in der Region lebenswichtig. Der Verein unterstützt Menschen ohne festen Wohnsitz mit Beratung, Betreuung und Unterkunft.
Hoffnung für die Kleinsten: Afghanistan leidet unter einer schweren humanitären Krise. Diese Spende fließt in Projekte, die Kindern vor Ort Bildung, Nahrung und medizinische Hilfe ermöglichen.
Diese Spenden sind auch Ihr Verdienst. Indem Sie unsere digitalen Services nutzen oder Bescheinigungen anfragen, tragen Sie indirekt dazu bei, dass wir diese Unterstützung leisten können.
Wir freuen uns darauf, auch im nächsten Jahr wieder gemeinsam mit Ihnen Gutes zu bewirken!
Ihr Team von MedizinUpToDate
Ihr Team von medizinuptodate
Übergang & Ausblick 2026: Solidarität in Zeiten des Mangels
„…Genau hier möchten wir für das kommende Jahr 2026 einen Gedanken verankern, der in der aktuellen Debatte oft untergeht. In den Leitartikeln großer Zeitungen lesen wir viel über die „Krise der Systeme“ und den „Zwang zum Sparen“. Und ja, die ökonomischen Zwänge der Gesetzlichen Krankenversicherungen und die weltpolitischen Spannungen werden auch 2026 nicht einfach verschwinden. Der Druck auf das Solidarsystem wächst. Und das werden wir alle – Patienten und Behandler spätestens nach der Landtagswahl in BW zu spüren bekommen.
Doch wir sollten uns hüten, diesen Druck in unsere menschlichen Beziehungen einsickern zu lassen. Wenn Ressourcen knapper werden, droht die Gefahr, dass der Ton schärfer und die Ellenbogen spitzer werden.
Wir möchten dem ein Zitat von Max Frisch entgegenstellen, das für uns Leitmotiv für das kommende Jahr ist:
„Die Krise ist ein produktiver Zustand. Man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen.“
Nehmen wir die aktuelle Lage also nicht als Katastrophe, sondern als Auftrag. Der Auftrag lautet: Zusammenhalt. Wahre Solidarität zeigt sich nicht in Zeiten des Überflusses, sondern dann, wenn wir entscheiden müssen, wie wir Mangel verwalten.
Für uns als Praxis und für Sie als Patienten bedeutet das für 2026: Wir werden den „Beigeschmack der Katastrophe“ durch Besonnenheit ersetzen. Wir lassen uns nicht spalten in „die da oben“ (Politik/Kassen/Reich) und „wir hier unten“. Stattdessen rücken wir zusammen. Wir werden die Digitalisierung nutzen, um Zeit zu gewinnen, nicht um sie wegzurationalisieren. Und wir werden darauf achten, dass in unserer Praxis der Solidargedanke lebendig bleibt: Die Starken nehmen Rücksicht auf die Schwachen, die Gesunden haben Geduld mit den Kranken, und die Lauten hören den Leisen zu.
Lassen Sie uns das Jahr 2026 in diesem Geiste angehen: Weniger Polarisierung, mehr Pragmatismus. Weniger „Ich zuerst“, mehr „Wir zusammen“.
Kommen Sie gut, gesund und mit Zuversicht ins neue Jahr.
Herzliche Grüße
Ihr Team von medizinuptodate
„Zwischen Hochmut und Demut steht ein drittes, dem das Leben gehört, und das ist der Mut.“ — Theodor Fontane
Liebe Patientinnen und Patienten,
dieses Zitat von Fontane scheint uns in diesem Jahr ein treuerer Begleiter gewesen zu sein, als wir es uns vielleicht gewünscht hätten. Wenn wir auf die vergangenen zwölf Monate zurückblicken, sehen wir uns mit Herausforderungen konfrontiert, die nicht an der Praxistür haltmachen.
Die Welt ist unruhiger geworden, und auch die „Großwetterlage“ im Gesundheitswesen ist spürbar rauer. Wir erleben ein Spannungsfeld: Auf der einen Seite steht der verständliche Wunsch nach einer Medizin, die sofort verfügbar und grenzenlos machbar ist. Auf der anderen Seite stehen die begrenzten Ressourcen und die Realität einer verantwortungsvollen Hausarztmedizin. Wir spüren, dass diese Schere zwischen Erwartung und Machbarkeit oft zu Reibung führt.
Hierbei ist uns eines besonders wichtig: Ehrlichkeit. Wir möchten Ihnen nichts vormachen, sondern die Realität gemeinsam meistern – mit Kompetenz und Menschlichkeit. Authentisch zu sein bedeutet für uns, den Fokus auf das zu legen, was medizinisch sinnvoll ist, und nicht nur auf das, was schnell geht und gewünscht ist. Zu dieser Ehrlichkeit gehört untrennbar der solidarische Gedanke: Unser Gesundheitswesen ist für alle da – und nicht nur für wenige, die ihre Ansprüche besonders laut stellen.
Danke, dass Sie uns dabei Ihr Vertrauen schenken und verstehen, dass Qualität und echte Zuwendung Raum brauchen. Diesen Raum werden wir auch künftig verteidigen. Wir versprechen Ihnen: Wir werden keine „5-Minuten-Medizin“ betreiben, wo sie fehl am Platz ist. Statt Schnelligkeit um jeden Preis setzen wir weiterhin auf Gründlichkeit und klare Worte – und auf die Balance zwischen den leisen Leidenden und den lauten Fordernden.
Diese ehrliche Haltung ist auch unser Kompass für die Zukunft: Mit ein wenig gemeinsamem Mut und Offenheit werden wir auch den Weg der weiteren Digitalisierung so gestalten, dass er uns verbindet und den Praxisalltag für alle verbessert.
Wir wünschen Ihnen friedvolle Weihnachtstage, Erholung und einen optimistischen Blick auf das kommende Jahr. Genießen Sie die Zeit im Kreis Ihrer Liebsten.
Herzliche Grüße und frohe Weihnachten
Ihr Team von medizinuptodate